Farben

Farben erklären die Welt

7. Juni 2018

Seit mir vor 10 Jahren das Buch „Wie Farben wirken“ von Eva Heller in die Hände viel, sind Farben aus meinem Leben nicht mehr wegzudenken. Ich verschlang es nicht nur, Farbe um Farbe, nein, dieses Buch wurde förmlich zu meiner Bibel! Was die einzelnen Farben bedeuten, wie sie auf uns wirken, welche Geschichte sich hinter ihnen verbirgt…Farben sind meine Freunde geworden und ich liebe es über sie zu erzählen!

Jede Farbe hat ihre eigene Geschichte und ihren ganz eigenen Charakter.

Hier in meinem Blog werde ich euch regelmäßig über die verschiedenen Farben und die Geschichte die hinter jeder einzelnen steckt, berichten. WEIL ES die meistumstrittenste Farbe ist, eröffne ich meinen „monthly colourblog“ feierlich mit der Farbe SCHWARZ. Seit Coco ist es die stille Eleganz ohne Risiko: das kleine Schwarze, das in keinem Kleiderschrank fehlen darf.

Schwarz ist als Gesellschaftsfarbe fest etabliert. Bei jedem schwarzen Kleid schwingt immer ein leichter Flair des feierlichen mit. Vielleicht wird der Farbe deshalb ein würdevoller, exklusiver, erhabener aber auch unnahbarer Charakter nachgesagt.

Ein Schwarz- Träger will etwas verbergen, machtvoll, dennoch sexy.

Schwarz hilft uns wenn wir eine Ritterrüstung brauchen. Weeeer kennt es nicht. Ein paar Kilo zu viel und wir brauchen Schwarz zum kaschieren. Schwarz macht schlank heißt es doch so. Schwarz schützt uns nach Außen. Schwarz wirkt cool. Coole Abgrenzung zur Außenwelt.

Schwarz ist auch als die klassische Farbe der Trauer, in unseren Breitengraden wohl gemerkt!, bekannt. Symbolisch wird hier sein äußeres Erscheinungsbild vernachlässigt, farblich reduziert, um den Toten Respekt zu zollen.

Schwarz, die UNFARBE, wie man sie gerne schimpft, zeigt durch ihre Farbgebung eine bewusste Abgrenzung zu allen anderen Farben. Ist sie doch die kühlste und dunkelste. Ein bisschen „Schwarzer Peter“- Image. Einerseits reduziert man sein OUTFIt mit dieser Farbe auf das wesentliche, wirkt somit sachlich, vernünftig, vielleicht sogar funktional. Anderseits versprüht sie den Drang nach Unabhängigkeit und Individualität.

Fühlen wir uns mal wackelig auf den Beinen, nicht so in unserer inneren Mitte, lässt sie uns stark und selbstsicher, diszipliniert, ernst und erfolgsorientiert wirken. Denken wir doch nur an den klassischen schwarzen Businessanzug. Man sagt der Farbe nach, sie würde uns energetisch straffen können. Wenn wir mit einem Wust an Aufgaben zu kämpfen haben, nimmt uns die energetische Wirkung von Schwarz, wie ein guter Kumpel bei der Hand, lässt uns einmal tief einatmen und zieht uns wieder nach oben. Verleiht uns neuen Antrieb an Selbstdisziplin, fokussiert uns neu, gibt uns Halt. Mit Schwarz fällt uns die Konzentration (wieder) leichter. Keine Ablenkung.

Doch Schwarz hat trotz seiner tragenden Rolle in unserer Gesellschaft auch seine Schattenseiten. Und so ist es wie bei allem, auch Schwarz sollte nur in Maßen genossen werden. Trägt der Mensch zu viel Schwarz, verlagert sich die Schwingung der Farbe ganz unbewusst auf das Gemüt, die Psyche des Trägers und Negativität, ja sogar Lebensverneinung, könnte das Ergebnis davon sein. Die stilvolle Unnahbarkeit kann sich schnell in depressive Eigenbrödlerei und soziale Abwehr umwandeln.

Schwarz hat eine absorbierende Wirkung. Sie kann Energien anziehen, wohlgemerkt gute und schlechte, kann eigene Gefühle und Energien aber nicht abgeben. Man kapselt sich immer weiter ab.

Von allen Farben stellt Schwarz den stärksten Konstrast zur Haut da. Und bevor du dir falsche Hoffnungen machst, mit Ausnahme du bist nachweislich ein klassischer Wintertyp, neeeein, Schwarz ist nicht deine Farbe! Tut mir leid ;D

Wenn du noch überhaupt nicht weißt, welcher Farbtyp du bist und ob du nicht vielleicht doch ein klitzekleines bisschen der Wintertyp bist, dann finden wir das ganz leicht raus!

Also nicht gleich alles schwarzmalen, denn dafür bin ich ja schließlich da! 🙂